Mal allgemeines zu dem kleinem "Gespenst" des E-Cheks.
Der E-Check ist eine Prüfung der vorhandenen elektrischen Anlagen und Verbraucher, unter ausschließlicher Berücksichtigung ausgewählter DIN VDE-Bestimmungen.
Ich habe schon oft mit Kunden gesprochen die gleich erschrocken reagierten, wenn ich einen E-Check ihrer Anlage vorgeschlagen habe. Diese anmerkung dem Kunden gegenüber, das ich einen E-Check für richtig halte, mache ich ja nicht jedem Kunden, sondern nur denen wo ich vermute das es auch Fehler zu finden gibt.
(Beispiele schlechter Installationen siehe meine Blog Seite Elektriche Fehler mit anschaulichen Bildern)
Ich möchte einfach mal ein wenig "Werbung" machen für den E-Check, mit dem man sehr oft grobe Fehler findet, die meist durch Kleinigkeiten behoben werden können. Zudem wird im Rahmen eines Haushalts E-Check auch gleich noch nach den Lampen und Geräten gesehen die sich im Haushalt befinden. Dabei ist es egal ob es der Toaster oder der Fernseher ist, alle Haushaltegräte werden dabei einer Prüfung unterzogen.
Geprüft werden unter anderem:
Geprüft werden unter anderem:
- vorhandene Beleuchtung
- Schalter und Steckdosen
- vorhandene Elektroinstallationen
- Personenschutzautomaten
- Fehlerstromschutzschalter
- Schutzeinrichtungen in der Verteilung
- Ortsfeste elektrische Geräte oder
- elektro- betriebene Maschinen wie z. B.
- Herde, Kopierer, Aktenvernichter, Wasserkocher, Kaffeemaschinen, etc.
- Computer, Drucker, Bildschirme, TV, Hifi, Video.
- vorhandene Schutzeinrichtungenfür Blitz oder Überspannung
- Einbindung/ Erweiterung bevorstehender Installationen
Ist dies der Fall, wird der einwandfreie Zustand durch die E-CHECK Prüfplakette bestätigt.
Der Zustand der Anlagen und Geräte wird darüber hinaus in einem detaillierten Prüfprotokoll dokumentiert. Hier werden auch zu behebende Mängel aufgezeichnet und dem Kunden Lösungen vorgeschlagen. Auch kann man dem Kunden die höhe von eventuellen Gefahren erklären, denn nicht jeder gefundene Fehler ist sofort zu beseitigen. Der Kunde erfährt auch einen Stufenplan zur Behebung von Fehlern.
Zur Geschichte des E-Checks. Der Zentralverband der Deutschen Elektrohandwerke stellte im Jahr 1996 den E-Check erstmalig vor. Der Grund war, das man eine einheitliche Prüfung haben wollte die unter einem Dach zu finden war, daher der E-Check. Für den E-Check wurden nicht neue Gesetzte oder Bestimmungen erfunden, sondern viel mehr wurde überlegt wie und was genau alles gemacht werden muß um am Ende einer Prüfung auch sagen zu können das man nichts übersehen hat. Daher gibt es Prüfprotokolle die man sowohl als Elektrofachkraft zu durchgehen hat, als aber auch das diese Protokolle dem Kunden helfen zu sehen das nichts vergessen wurde.
Ist der E-CHECK eine Art TÜV wie bei Autos, nur für Elektrotechnik?
Das kann man so sagen. Beim TÜV versucht man den Mensch, seine Umwelt und Sachgüter vor ernsthaften und nachteiligen Auswirkungen vorhandener Technik zu schützen. Dieses Ziel gilt auch gilt für den E-CHECK.
Wieso sollte ich jetzt den E-CHECK machen geht doch seit Jahren gut?
Mein Haus ist erst ein paar Jahre alt warum sollte ich eine Prüfung machen lassen es hat sich doch nichts verändert?
Auch wenn Sie keine Änderungen an der Installation vorgenommen haben, sollten Sie trotzdem prüfen lassen, ob Ihre Anlage noch immer den neuesten Sicherheitsbestimmungen entspricht. Allein die Änderungen der Norm vom 1 Januar 2009 ist eine wichtige und gute Änderung in der Fehlerstrom Schutzeinrichtung (Fi) Und nur ein E-Check kann in solchen Fällen helfen ihnen Klarheit zu verschaffen.
Nun mal die Fragen die ich immer wieder gestellt bekomme:
Welchen Beweis habe ich, dass ich den E-CHECK gemacht habe?
Das Prüfprotokoll! Dort wird der Zustand der elektrischen Anlagen und Geräte dokumentiert. Das Prüfprotokoll und eine Prüfplackette ist somit der Beweis, dass der E-CHECK gemacht wurde.
Ist der E-CHECK eine Art TÜV wie bei Autos, nur für Elektrotechnik?
Das kann man so sagen. Beim TÜV versucht man den Mensch, seine Umwelt und Sachgüter vor ernsthaften und nachteiligen Auswirkungen vorhandener Technik zu schützen. Dieses Ziel gilt auch gilt für den E-CHECK.
Wieso sollte ich jetzt den E-CHECK machen geht doch seit Jahren gut?
Elektrogerät und Elektroinstalationen sind ohne Instandhaltung nicht ewig funktionstüchtig. Die Abnutzung von Sicherungen in Verteilungen oder von Schaltern, Steckdosen und Kabeln ist nun mal immer gegeben. Wohnungsbrände sind meist eine Folge von solchen schleichenden Alterungsprozessen die niemand voraus ahnen kann, so was kommt meist über Nacht.
Mein Haus ist erst ein paar Jahre alt warum sollte ich eine Prüfung machen lassen es hat sich doch nichts verändert?
Auch wenn Sie keine Änderungen an der Installation vorgenommen haben, sollten Sie trotzdem prüfen lassen, ob Ihre Anlage noch immer den neuesten Sicherheitsbestimmungen entspricht. Allein die Änderungen der Norm vom 1 Januar 2009 ist eine wichtige und gute Änderung in der Fehlerstrom Schutzeinrichtung (Fi) Und nur ein E-Check kann in solchen Fällen helfen ihnen Klarheit zu verschaffen.
Bekomme ich einen Präminvorteil bei meiner Versicherungen bei einem vorzeigbarem E-CHECK?
Ja und Nein
Der E-CHECK wird jedoch von immer mehr Versicherungen anerkannt. Deshalb fragen Sie bei ihrer Versicherung an, denn immer mehr Kunden erhalten ein Prämienvorteil nach einer gemachetn E-Check Prüfung. Denn die Versicherungen merken selbst das ein Risiko für Stromschläge, Brandschäden, Blitzschlag und Überspannung auf ein Minimum reduziert wird und ein Versicherungsfall immer weniger eintritt.
Wie oft muss ich den E-CHECK machen lassen?
Im privaten Bereich sollten ortsfeste Anlagen alle 4 Jahre einer E-CHECK Prüfung unterzogen werden.
Regelungen für besonders beanspruchte Geräte vor allem im gewerblichen Bereich sind dabei anders zu bewerten wie private Haushalte.
Am besten, Sie fragen in einem Elekrofachbetrieb nach oder sie halten sich mit konkreten Fragen an den
Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (zveh). Dort werden Sie über die für Ihre Anforderungen geltenden Prüffristen informiert. In Berlin wäre das die Elektro Innung Berlin
Mal ehrlich, haben Sie selber bei sich schon einen E-Check gemacht?
Ja habe ich.
Ich habe dabei einen Steckdosenkreis mit zu hohem Ohmschen Widerstand gefunden, weil die Verbindung in einer Verteilerdose mit den Jahren geschwächelt hat. (Dachboden, Brandgefahr)
Und ich habe dabei zwei Haushaltegräte als Stromfresser entlarvt, die ich durch modernere Geräte ersetzte und dadurch eine Ersparnis von 75% erreichte.
Zudem liebt mich meine Frau nun noch ein Stückchen mehr, da sie mit den moderneren Geräten sehr zufrieden ist. hehe ;-)
Es war nicht viel doch es hat sich gelohnt!
Zum Schluß noch typiche Fehler die immer wieder zu finden sind und auch immer wieder zu Stromunfällen (stromschlag) oder zu Bränden führt!
- Selbst eingebaute Halogenlampen in runter gezogenen Decken. Fehler da, falsche Abstände sowohl zu dem der unter der Lampe sitzt (richtige Abstände, steht immer auf der Verpackung), Dämmmaterial oder gar Holzkonstruktionen im Hohlraum der Decke die -es ist eine Frage der Zeit- austrocknen und Feuer fangen können. Nach durch brennen einer Glühlampe eine falsche Lampe nachgekauft in falscher, zu hoher Watt zahl= (Transformator Brand durch Überlastung)
- Verteilungen in der Wohnung selbst erweitert mit falschen anschlüßen und falschen Abstufungen der Sicherungen. (Brandgefahr)
- Eine Verlängerungsschnur in die nächste und in die nächste und in die nächste usw. (Brandgefahr durch Überlastung und Stromschlaggefahr für Kinder und Tiere)
- Selbst Installierte Lampen oder gar Steckdosen im Bad, die meistens immer billig-waren sind und kein Spritzwasserschutz bieten, daher also Krichströme verursachen, nach einem ausgiebigem Duschbad, wenn selbst die Fliesen schon Wasserperlen tragen vom Wasserdampf.


1 Kommentare:
Das alles ist also ein Echek! Wow echt informative dein Blogbericht nun werde ich es mir doch mal überlegen einen Test meiner Anlage im Haus machen zu lassen. Hast du zufällig einen gute Adresse die man weitere Empfehlen kann?
Kommentar veröffentlichen