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Samstag, 18. September 2010

Allein nach dem Tod der Mutter

Da gehe ich alleine durch die Stadt, durch die Straßen im herzlosem Häusermeer.
Zu viele Tränen schließen meine Augen, ich seh nichts mehr.
Berlin so goß so grau, einsam jage ich Erinnerungen hinterher, doch ist man verlassen wenn man glaubt sich ablenken zu lassen.
Ich scheine glücklich scheine zufrieden im Spiele dieser Zeit. Ein Kreis hat sich geschloßen im Zenit meiner Gefühle, doch wieder nur Leere macht sich breit. Eine Träne die noch ist zerinnt sich ins nichts, in Unentlichkeit. Ich fühle mich wie ein Baum um dem gerodet wird, man ist stark und hat den Schutz seiner Rinde, doch alles um dich herum zerbricht. So lebe ich geschlagenes Kind weiterhin wie ein dummes Rind. Ich frage wieder wer ich bin.
Ohne Zukunft?
Ohne Sinn?
Halte mich fest am gelingen des Lebens, dessen Dingen ich finden kann.

Ich finden kann. . . . ?