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Samstag, 4. September 2010

Soll ein Leiharbeiter als Maschinenführer mit 600 EUR leben können?

Ich fand wiedermal durch Zufall einen typischen aber diesmal doch schönen Eintrag im www.

Wer also egal welche Einstellung er zum Thema Leiharbeit hat, mal was nettes lesen möchte, findet in diesem Internet-Eintrag eine schöne Möglichkeit, Meinungen der guten und auch der Abgedroschenen Antworten zu lesen.

Auszug aus http://de.answers.yahoo.com

Habe vor 2 Wochen eine Stelle als Leiharbeiter in einem mittelgroßem Unternehmen angenommen. Das ist die Entgeldgruppe 1 nach IGZ/DGB. Eigentlich als Produktionshelfer, aber nach zwei Tagen begann man mich als Maschinenführer einzuarbeiten, weil ich bereits 3 1/2 Jahre Erfahrung als solcher in einem ähnlichen Betrieb vorweisen kann. Mittlerweile bediene und pflege ich die Maschinen weitgehend selbstständig, komme 1 Std. vor den anderen, richte die Arbeitsplätze ein und soll bis zu 20 Leute delegieren. Laut o.g. IGZ/DGB ist das die Entgeldgruppe 3, d.h. 1,10 EUR mehr die Stunde. Ich habe meinen Arbeitgeber (die Leiharbeiterfirma) angeschrieben und erwarte entsprechenden Lohn. Keine Reaktion.

Etwa 3/4 der dort arbeitenden Menschen sind solche Leiharbeiter, ... die dort teilweise schon Jahre so arbeiten, ... u.a. andere Maschinenführer. Eben diese arbeiten eben nach dieser Entgeldgruppe 1, wissen nichts von Tarifen, ... wissen nichts von ihren Rechten, zucken regelrecht zusammen, wenn ich sie darauf anspreche... sagen, dass sei nun einmal so und sie seien froh einen Arbeitsplatz zu haben, ... hoffen auf eine Übernahme und einer damit verbundenen leichten finanziellen Verbesserung, ... werden zumeist aber immer wieder vertröstet. Auch ich habe mich aus diesem Grund dafür entschieden: Ein aufstebender Auftraggeber, kein schlechter Job, Chancen der Übernahme ... aber halt wann!?

Habe schon einmal einen Betriebsrat gebildet ...


Viel Spaß beim weiterlesen bei Yahoo